Keine Wissenschaft imponiert
den Menschen so sehr wie die Astronomie.

(Arthur Schopenhauer)

 

 


Zugang zum Universum

Mit Public Telescope möchten wir einer großen Nutzergruppe den Zugang zur Astronomie ermöglichen. Der Blick zu den Sternen und das Nachdenken über das Universum haben die Menschheit schon immer fasziniert. Die heutigen Möglichkeiten und Technologien in Verbindung mit Raumfahrt befeuern die Fantasien neu. Astronomische Teleskope, die uns den Weltraum visuell vermitteln und uns beeindrucken sind bisher nur einem kleinen Nutzerkreis zugänglich.

Vielfältige Möglichkeiten

Public Telescope ermöglicht einen barrierefreien Zugang zu einem vielfältigen Angebot an Astronomie-Themen. Kinder, Jugendliche und Lehrer sowie an Astronomie interessierte Personen sehen wir ebenso als Zielgruppe wie Amateurastronomen und Wissenschaftler. Unser Spektrum an Möglichkeiten von Public Telescope umfasst einfache Beobachtungsmöglichkeiten für Personen mit Interesse an Astronomie, Bildungsprojekte bis hin zu erstklassigen Kapazitäten für Amateurastronomen und die wissenschaftliche Forschung.

Projekt Weltraumteleskop

Nur ein Teleskop ausserhalb der Erdatmosphäre liefert optimale Bilder und Daten. Das Public Space Telescope richtet die Kapazitäten nicht nur an die Wissenschaft. Gleichermassen sollen davon Amateurastronomen, Bildungseinrichtungen und Konsumenten von den Beobachtungsmöglichkeiten profitieren.

Vielfältige Möglichkeiten

Public Telescope ermöglicht einen barrierefreien Zugang zu einem vielfältigen Angebot an Astronomie-Themen. Kinder, Jugendliche und Lehrer sowie an Astronomie interessierte Personen sehen wir ebenso als Zielgruppe wie Amateurastronomen und Wissenschaftler. Unser Spektrum an Möglichkeiten von Public Telescope umfasst einfache Beobachtungsmöglichkeiten für Personen mit Interesse an Astronomie, Bildungsprojekte bis hin zu erstklassigen Kapazitäten für Amateurastronomen und die wissenschaftliche Forschung.

 

 

 

 

 

 

Weltraumteleskope sind die besten Werkzeuge der Astronomie

Keine Wissenschaft imponiert den Menschen so sehr wie die Astronomie - schrieb Arthur Schopenhauer. Und er hat recht.

Der Blick zu den Sternen und das Nachdenken über das Universum haben die Menschheit schon immer fasziniert. Die heutigen Möglichkeiten der Technologie und Raumfahrt befeuern die Fantasien neu. Astronomischen Teleskope, die uns den Weltraum zeigen und uns beeindrucken können bisher nur von anerkannten Wissenschaftlern genutzt werden.

panorama-satellite

Missionsziele

Nur ein Teleskop ausserhalb der Erdatmosphäre liefert optimale Daten und Bilder

Die Missionsziele von Public Telescope richten sich an ein breites Spektrum von Nutzern und öffnen somit das Fenster zum Universum für jedermann. Astronomische Beobachtungen aus dem Weltraum sind damit für Amateurastronomen, Bildungseinrichtungen, Wissenschaftler und Konsumenten kommerziell nutzbar.

Beobachtungsmöglichkeiten

  • Planeten im Sonnensystem und Exoplaneten
  • Sterne
  • Nebel aller Art
  • Schwarze Löcher und deren Umgebung
  • Galaxien unterschiedlichstem Alter und Distanz
  • Dunkle Materie und Dunkle Energie

Für beste Ergebnisse

Nur ein Teleskop ausserhalb der Erdatmosphäre liefert optimale Bilder

Das Licht ferner Sterne oder Galaxien ist viele Lichtjahre zu uns unterwegs und bleibt dabei unverändert. Aber in den letzten 50µs seiner Reise, wenn es die Erdatmosphäre durchquert, wird es massiv beeinflusst, abgeschwächt und abgelenkt.

Mit dem Public Space Telescope werden die Einschränkungen der Erdatmosphäre umgangen. Erdgebundene Teleskope sind aufgrund der Moleküle in der Atmosphäre im Auflösungsvermögen begrenzt. Beobachtungen im infraroten oder im ultravioletten Spektralbereiche sind aufgrund der Erdatmosphäre ebenfalls nicht möglich.

Ein Weltraumteleskop bietet zahlreiche Vorteile:

 

1-Fotos

1Fotos sind immer optimal scharf. Es gibt keine Erdatmosphäre, die das Licht verschmiert oder ablenkt. Neueste Techniken, die bei großen professionellen Erdteleskope eingesetzt werden, um den Einfluss der Atmosphäre zu minimieren, funktionieren prinzipiell nur bei kleinen Sichtfeldern. Ein Weltraumteleskop hat also große Vorteile, wenn es um scharfe Bilder über große Sichtfelder geht.

 

2-Fotos

2Ein Weltraumteleskop kann in allen Spektralbereichen beobachten. Die Erdatmosphäre ist nur für einen kleinen Bereich des elektromagnetischen Spektrums durchsichtig. Infrarotes Licht und vor allem ultraviolettes Licht kann mit erdgebundenen Teleskopen nicht beobachtet werden. Ein Weltraumteleskop ist von diesen Einschränkungen nicht betroffen und erschließt damit neue Beobachtungsmöglichkeiten und Objekte.

 

3-Fotos

3Im Weltraum ist immer perfektes Wetter, es ist immer Nacht. Ein Weltraumteleskop kann praktisch 24 Stunden pro Tag beobachten. Außerdem ist es unabhängig vom Standort des Nutzers auf der Erde. Es kann also auch Objekte beobachten, die für den Nutzer unterhalb des Horizonts stehen.

 

Für jedermann

Wir bauen ein Weltraumteleskop, das jeder benutzen darf und sich auch leisten kann.

Es wendet sich insbesondere an die Bedürfnisse von Amateurastronomen, Wissenschaftlern, Schülern und Studenten. Existierende wissenschaftliche Weltraumteleskope loten die Grenzen des Machbaren aus, auch in finanzieller Hinsicht. Das neue Weltraumteleskop wird Standardkomponenten der Raumfahrtindustrie und vorhandene Bauteile anderer Mission verwenden. Der Betrieb des Teleskops erfolgt weitgehend automatisiert, Benutzer bedienen das Teleskop über Internet. Jeder darf mitmachen bei Konzeption, Bau und beim Betrieb des Teleskops. So wird es ein echtes Volksteleskop.

Professionelle Umsetzung

Das Weltraumteleskop wird nach den bewährten Regeln der Raumfahrtindustrie realisiert.

Der Satellitenbus basiert auf einem bereits existierenden Bus, der allen Anforderungen an die Mission in der Basiskonfiguration erfüllt. Einzelne technische Komponenten werden für die Implementierung und Betrieb auf das Teleskop optimiert und angepasst. Eine große Herausforderung ist die Lageregelung des Satelliten, die eine Positionierungsgenauigkeit von 10 Bogensekunden erfordert sowie eine Nachführungsstabilität von 0,1 Bogensekunden über 60 Sekunden.

Zunächst klärt eine Studie unter Beteiligung der künftigen Benutzer und der Industrie, welche konkreten Beobachtungsaufgaben das Teleskop durchführen soll und welche funktionalen Anforderungen daraus folgen - also z.B. die Größe des Teleskops, die erforderlichen Instrumente, die Höhe des Orbit und die Schnittstellen zum Benutzer. Danach wird eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Nach Vorlage der Ergebnisse beider Studien haben wir einen guten Überblick über die zu erwartenden Kosten. Während der Studien kümmern wir uns um die Sicherung der Finanzierung zum Bau des Satelliten. Voraussichtlich mit Beginn des nächsten Jahres, also 2015, kann die Spezifizierung und der Bau des Satelliten starten sowie die Planung und der Aufbau der Infrastruktur für den Betrieb. Eingeplant sind hierzu 2,5 bis 3 Jahre, so dass das Weltraumteleskop 2017 mit seinem "First light" in Betrieb geht. Unser Konzept geht von einer ca. 5 jährigen Betriebsdauer aus. Wir hoffen natürlich, dass es viel länger funktionieren und fantastische Bilder liefern wird.

Projekt Timeline

zeitachse

Mit Innovationen

Unser Weltraumteleskop ist keine kleine Kopie des Hubble Space Telescope. Es bietet eigene Innovationen.

Zunächst ein neues Konzept für die Datenübertragung von und zum Satelliten. Hier möchten wir mit unseren Freunden den Funkamateuren kooperieren, damit sie den Datentransfer übernehmen. Die Satellitenbauer der Funkamateure, die AMSAT-DL, betreiben eine 20m Antenne in Bochum, die hierfür genutzt werden könnte. Zusätzlich könnte ein Netzwerk von kleinen Funkamateurantennen, etwa so groß wie Fernsehsatellitenantennen, zusätzliche Datenübertragungskapazität bereitstellen. Die kleinen Antennen können sich leicht im häuslichen Umfeld installieren. Wenn der Satellit, wie geplant, auf einem hochelliptischen Orbit fliegt, ist er die meiste Zeit seines Umlaufs über Deutschland „sichtbar“ und so für die Antennen der Funkamateure erreichbar. Dann lassen sich sogar Liveübertragungen vom Satelliten realisieren, z.B. mit Webcams.

Eine weitere Neuerung optimiert die Nachführung des Weltraumteleskops auf Beobachtungsobjekte. Im Orbit wirken ständig wechselnde Kräfte auf einen Satelliten, so dass er ähnlich wir ein Erdteleskop stabilisiert werden muss. Bei einem 80cm Teleskop darf die max. Abweichung 0,075 Bogensekunden pro Minute betragen. Um nicht den gesamten Satelliten so genau nachführen zu müssen, was extrem teuer wäre, planen wir, einen ähnlichen Weg zu gehen wie stabilisierte Fotoapparate, wo eine Zwischenoptik oder die Brennebene beweglich ist.

Und last not least: Damit das Teleskop im UV-Bereich besonders effektiv genutzt werden kann, hat die Universität Tübingen einen speziellen Sensor entwickelt, der eine hohe Auflösung und eine hohe Empfindlichkeit gleichermaßen bietet. Diesen Sensor wollen wir benutzen.

panorama-erde

CAPITAL Editorial “Space Cowboys”

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Success Message Text